Was geschieht mit dem Frischwasser, das nicht wieder dem Kanal zugeführt wird?

Nach der Satzung gibt es grundsätzlich einen 10 % Abzug, d.h. die vom Wasserwerk bezogene Wassermenge, die Berechnungsgrundlage für die Benutzungsgebühr Schmutzwasser ist, wird um diesen Wert reduziert. Wenn darüberhinausgehende Wassermengen nicht der öffentlichen Abwasseranlage zugeführt werden, kann dies bis zum 31.01. des folgenden Jahres beantragt werden, wenn gleichzeitig die nicht zugeführte Wassermenge nachgewiesen wird.

Dies geschieht in der Regel durch den Einbau eines geeichten Zwischenzählers oder Abwassermessers, der die Menge erfasst, die entweder nicht oder nur der Abwasseranlage zugeleitet wird. Soweit der 10 % Abzug nicht überschritten wird, lohnt sich der Aufwand für die Grundstückseigentümer nicht. Es wird darüber hinaus auf die Satzungsregelung im § 20 der Entgeltsatzung verwiesen.